Bilder in groß
Februar 6, 2007 von Jan Christoph EbersbachIch bin schon da
Januar 30, 2007 von Jan Christoph EbersbachHuhu, bin schon wieder in DE
Dank dem geplanten Streik bei British Airways habe ich meinen Flug vom 31. auf den 29. verschoben und trotz zuviel Gepäck gut angekommen. Die letzten Tage in Shanghai habe ich mit Kopf- und Gliederschmerzen im Bett verbracht und konnte deshalb nicht zu Sven Väth gehen. Immerhin war ich fit genug um an der Abschiedsfeier teilzunehmen.
Nach Beijing und zur Mauer konnte ich wegen der spontanen Flugverlegung auch nicht mehr, aber so bleibt noch ein ordentlicher Teil für den nächsten Besuch
Mir hat es nämlich, trotz all der komischen Dinge und dem vielen Dreck, gut gefallen. In Deutschland ist mir als erstes das komische Chinesch des Busfahrers aufgefallen
Ich freue mich schon darauf Euch alle wiederzusehen. Bis bald.
Bis bald
Januar 17, 2007 von Jan Christoph EbersbachAm Montag habe ich mein Praktikum beendet und meine Zeitplanung für die
verbleibenden zwei Wochen aufgestellt: Nix Harbin, ein bißchen Xi’an,
Shanghai und Beijing.
Eigentlich wollte ich für drei Tage nach Xi’an fahren, jedoch müssen
alle anderen Praktikanten arbeiten und können mich nicht begleiten.
Laut Aussage jedes Chinesen, den ich gefragt habe, ist die Gegend um das
8. Weltwunder auch nicht ungefährlich, da die Menschen deutlich weniger
Geld haben als in Shanghai. Aus diesem Grund werde ich nur zwei Tage
in Xi’an verbringen und anschließend wieder nach Shanghai
zurückkehren. Übrigens, Xi’an ist ca. 1500 Kilometer von Shanghai
entfernt und ich werde 2*~17 Stunden im Zug verbringen – hoffentlich
gibt’s noch Tickets im Schlafabteil
Am 26. ist übrigens ein alter Unbekannter im bonbon/Shanghai. Sven*mirfehltgeradedasflashplugin*Väth,
den ich natürlich mal live hören will (ich ziehe auch mein CLiP T-Shirt
an
).
Abschließend fahre ich am 28. nach Beijing und zur großen Mauer, um am
31. ins Flug nach Deutschland zu steigen
再见
Bilder und doch keine Bilder
Januar 17, 2007 von Jan Christoph EbersbachMoin, in den letzten Tagen war entweder das Internet unbenutzbar oder ich musste arbeiten, aber _nun_ ist die Zeit reif für ein kleine Zusammenfassung.
Die besondere Ordnung der Bilder stammt aus ${RANDOM}, sonst folgt sie keinem tieferen Sinn. Wenn Ihr Fragen zu den Bildern habt, schreibt einfach einen Kommentar.
Eine Frage vorweg: warum ist Garfield im Bild, warum 2x und warum am Anfang und am Ende? Garfield kommt aus einer Kunstgallerie in Beijing und wurde zufällig an das Ende der Bilder sortiert (erster Durchlauf). Leider habe ich die Bilderliste überschreiben und nur den letzten Eintrag behalten. Im zweiten Durchlauf habe ich die neue an die alte Liste gehängt und so ist Garfield zu seiner Position gekommen
Das Bild in der 7. Spalte, 2. Reihe ist übrigens der Blick aus meinem Fenster.
Endspurt
Januar 8, 2007 von Jan Christoph EbersbachNur noch sieben Tage und der offizielle Teil meiner Chinareise ist schon vorbei. Ab Dienstag werde ich ein bißchen durch die Gegend reisen. Noch ist jedoch nicht ganz klar, wo ich hinfahre – die Terrakotta-Armee und Harbin stehen ganz oben
Harbin interessiert mich momentan deutlich mehr, schließlich war das mein eigentliches Ziel in China.
Wie dem auch sei, Indanet gibt’s in den verbleibenden zwei Wochen nur noch sporadisch. So schlimm ist es aber nicht, da alle Verbindungen nach Europa und Amerika sowieso extrem schlecht sind – nette 2000 Byte, manchmal nur 200/s sind einfach unaussprechlich.
Zum Ende der Woche werde ich noch ein paar Bilder hochladen und Euch dann im Februar hoffentlich live sehen :=)
Update: wie es eben so passiert .. Zeit verstrichen und doch kein Bild gemalt. Also, Montag dann wirklich
Update END
Mir fällt gerade ein, dass ich am Sonntag im chinesischen Gottesdienst war. Irgendwie habe ich die Zeiten vertauscht und war eine Stunde zu spät, jedoch pünktlich zum Abendmahl
Außer mir waren noch ein paar Ausländer da, jedoch fällt man noch mehr auf als in der Metro. Anschließend musste ich auch gleich meine schlechten Chinesischkenntnisse aussprechen
Nächsten Sonntag gehe ich wieder hin, vielleicht stellt sich ja Erkenntnis ein
Xin nian kuai le
Januar 4, 2007 von Jan Christoph EbersbachMoin, ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr
Hoffentlich habt Ihr gut hinein gefeiert und hattet viel Spaß. Ich war
mit zwei anderen Praktikanten in der Nähe des People Square (der
zentralste Punkt in Shanghai) unterwegs und habe mir ein „Feuerwerk“
angeschaut. Naja, eher eins zum Appetit holen, denn satt werden ![]()
Etwas später habe ich erfahren, dass am Bund noch weniger zu sehen war,
es wurde nicht einmal ein Countdown auf dem Fernseher im Hochhausformat
alias Aurora Tower angezeigt :/ Zur Info, der Bund ist _die_ Promenade
auf der gegenüberliegenden Flußseite vom Oriental Pearl Tower und dem
Jin Mao.
Übrigens, dass es kein ordentliches Sylvester-Böllern gab, heißt nicht,
dass es leer war. Tatsächlich wurden diverse Straßen gesperrt, da die
Horden von Menschen sonst nicht genügend Platz auf den Fußwegen gehabt
hätten. Anschließend sind wir zur Air Lounge Bar gefahren (auf in den
Westen), jedoch waren dort im 34. Stock nur ca. zehn Chinesen. Als
nächstes haben wir unser Glück in einer Disko versucht, die ziemlich
gute Musik gespielt hat, jedoch auch kein bißchen voller war. Zum
Abschluss sind wir im attica gelandet (auf in den Osten: direkt am Bund)
und dort war es dann auch richtig voll.
Das attica wird, soweit ich gehört habe, von einem Deutschen betrieben
und ist wohl eine der besten Locations in Shanghai. Auf der Terrasse
kann man die bekannte Skyline von Shanghai bewundern und in den
verschiedenen Areas richtig gut feiern. Um kurz nach 23 Uhr war dann
aber Schluss und ich bin ein paar Minuten nach Mitternacht tot ins Bett
gefallen
Guten Rutsch
Dezember 29, 2006 von Jan Christoph EbersbachMoinmoin, endlich schaffe ich es mal wieder etwas zu schreiben
Zuerst haben mich die Weihnachtsfeiertage aufgehalten – hier habe ich nämlich keine. Als ich dann etwas schreiben wollte, gab’s ein Seebeben und kein Internet mehr :/ Aber nun ist es ja endlich soweit
Am vergangenen Samstag habe ich zum ersten Mal Mahjong gespielt. Ich habe mit drei Chinesen gespielt, die zum Teil seit 20 Jahren dabei sind – d.h. das Muster auf dem Stein wird mit dem Finger gelesen, anstatt einen Blick darauf zu werfen
Bei Mahjong geht es darum zusammengehörige Steine zu sammeln, jedoch gibt’s diverse Sonderbedingungen, um gewinnen schließlich gewinnen zu können. Als Bonus verbessert man außerdem sein Chinesisch, besonders die Zahlen, denn jeden Stein den man ablegt, nennt man beim Namen .. und den erfährt man über den Buchstaben
– Naja, habe trotzdem fast alle Spiele verloren. Aber im neuen Jahr geht’s weiter
Weihnachten war ich wieder in der Community Church – wie zu erwarten, war es noch voller als sonst. Aber deutlich heftiger war es wohl beim Abendgottesdienst der chinesischen Gemeinde (internationale und chinesische Gemeinde sind getrennt). Als ich um 16 Uhr bei der Kirche ankam, standen schon eine Menge Chinesen in einer langen Schlange vor der Kirche. Zuerst dachte ich, dass ich mich einreihen müsste, jedoch sind alle Ausländer an den Chinesen vorbei gelaufen. Die Leute bewegten sich auch nicht in die Kirche, sondern warten draußen. Als ich um 17 Uhr die Kirche verließ, standen noch mehr Leute in der Schlange. Inzwischen hatte ich erfahren, dass der chinesische Gottesdienst um 18 Uhr beginnt und sie nur noch eine Stunde warten mussten.
Apropos Kirche, am Freitag (15.12.) war ich auf einem Konzert der Newsboys, das in meiner Kirche beworben wurde. Es waren um die 2500 Leute auf dem Konzert (diesmal durften auch Chinesen ohne ausländischen Pass teilnehmen) und es wurde relativ offen über Gott gesprochen. Erstaunt hat mich, dass ich nach der Veranstaltung keine CD kaufen konnte. – Antwort: Nein, wir dürfen keine CDs verkaufen, jedoch kannst Du sie einfach bei Amazon bestellen.
Auf in die Gegenwart – mein Lieblingsgrillmeister (siehe früheres Posting), bei dem ich regelmäßig leckere Fleischspieße esse, hat gestern Ärger mit der Polizei bekommen. Anscheinend ist der Verkauf von Dingen auf offener Straße nur halb legal und wird, wie die Raubkopien, in Zukunft stärker verfolgt werden. Ich hoffe, dass er heute wieder etwas verkaufen darf
Übrigens, ich habe mich kürzlich wieder mit ihm unterhalten und erfahren, dass er zehn Geschwister hat, außerdem ist er mit der Blumenverkäuferin verheiratet und findet den Bartwuchs der Han-Chinesen sehr mäßig (ob ich das wohl alles richtig verstanden habe, who knows
Und noch eine interessant Sache habe ich heute erfahren: die chinesische Regierung hat den 2. und 3. Januar, neben dem 1., zum Feiertag erklärt – cool
findet mein Chef auch und erlaubt mir das ganze WoEnde in die Firma zu kommen
Update: Ich habe seit ein paar Tagen keinen Fleischspieß mehr essen können, da der Verkäufer nicht mehr kommt – Blumen und andere Dinge gibt’s jedoch immer noch.
Frohe Weihnachten
Dezember 22, 2006 von Jan Christoph EbersbachIch wünsche allen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
Iss mich
Dezember 20, 2006 von Jan Christoph EbersbachIch muss nochmal auf das Essen zurückkommen. Neulich schrieb ich Euch von der Ente, die auf dem Gelben Berg an unserer Hauswand hing, hier ist sie nun endlich:
Außerdem habe ich hier das wohl bekannteste Bild vom Gelben Berg:
In die Kategorie „iss mich“, fällt wohl dieses Stückchen Essen, dass mich im Supermarkt angrinste:
So langsam fallen mir immer mehr Dinge zum Essen ein
Abends sprießen in Shanghai lauter kleine Essensverkäufer aus dem Boden, die rohes, gegrilltes und alle anderen Arten von Essen anbieten. Direkt neben meiner Metrostation grillt ein Chinese jeden Abend leckere Fleischspießchen, die ich sehr gerne esse
Leider spricht er nur ganz wenig chinesisch
Ich habe bisher herausgefunden, dass er zu einer der 50 Minderheiten in China gehört, die eigene Sprachen und Schriften (vielleicht auch nicht) haben. Außerdem wohnt er drei oder vier von Shanghai entfernt
Wenn ich genaueres weiß, lasse ich es Euch wissen
Hier gibt’s noch etwas zum Essen, am Samstag war ich auf einer Hochzeit eingeladen. Genau genommen war ich auf auf der Party der Braut. Wir sind dafür zu meiner Arbeitsstelle (äußerster rechter Rand der Shanghai-Karte) und dann noch 1.5 Stunden mit zwei Bussen gefahren. – Wir haben Shanghai nicht verlassen und es war noch immer sehr voll von Menschen, jedoch waren die Hochhäuser nur maximal 25 Stockwerke hoch. – Um 10 Uhr fing die Hochzeit an, wir waren leider zwei Stunden zu spät, aber das hat nachträglichen den Blick auf die Waage annehmbarer gemacht
So haben wir nur von 12 bis 17 Uhr alles gegessen, was auf den Tisch kam. Zwischendurch wurde ordentlich geböllert, ein Foto vom Brautpaar gemacht und den beiden gratuliert
Drei visuelle Kostproben (den Krebs hebe ich mir für später auf), die mich einiges an Überwindung gekostet haben – aber probiert habe ich alles
Die Taube hat mich gleich am Eingang begrüßt – wenn ich mich nicht so überwinden müsste, würde ich sie öfter mal essen:
Allerlei vom Schwein. Die gelben Vierecke sind Schweinehaut – am Montag wollte mir mein Kollege etwas gutes tun und hat gleich Schweinehaut für mich geordert, die ich jedoch, dank einem Bissen Erfahrung, ihm überlassen habe:
Zu letzt wurde dieses wirklich leckere Stück Fleisch serviert, die Fettschicht und mein voller Magen haben mich jedoch nochmal Überwindung gekostet:
Huang Shan
Dezember 11, 2006 von Jan Christoph EbersbachMoinmoin, ich war übers Wochenend auf dem Gelben Berg und in Nanjing.
Wir sind mit einem Nachtzug zur Stadt Huang Shang (Gelber Berg) gefahren und sind dann am Morgen auf den Berg gestiegen. Es bedurfte keiner speziellen Ausrüstung, um auf den Berg zu kommen, da es überall Treppen gibt. Diese werden auch von zahlreichen Lastenträger frequentiert, die mittels eines Jochs alles hochtragen, was benötigt wird.
Der Aufstieg dauerte ca. drei Stunden und hat uns alle ganz schön geschlaucht. Auf dem Berg haben wir über einen Chinesen, der uns schon den Transport zum Berg organisiert hat, ein günstiges „Hotel“ gefunden. An der Außenwand hing eine gehängte und gerupfte Ente und wir durften uns zu elft zwei Zimmer teilen. Fließend Wasser, geschweige denn ordentliche Toiletten gab es nicht, dafür war es günstig
Am nächsten Morgen sind wir bei Minusgraden abgestiegen, was vielen von uns eine nähere Bekanntschaft mit den Treppenstufen eingebracht hat. Zum Glück waren die extrem gefährlichen Stellen mit einem kleinen Geländer versehen, so dass wir alle heil zurückgekommen sind. Wir haben für den Abstieg jedoch 6 Stunden gebraucht.
Übrigens, die Lastenträger interessierte die Glätte überhaupt nicht, selbst die Sänftenträger sind mit Ladung schneller gewesen als wir
Nach dem Abstieg sind wir wieder in einen Nachtzug gestiegen und nach Nanjing gefahren, um uns am Sonntag die Stadt anzusehen. Um 6 Uhr morgens entschlossen wir uns vom Bahnhof zur Innenstadt zu laufen. Zwei Stunden später waren wir dann wach und total K.O., so dass ich und ein paar andere nur noch das große M ansteuern konnten, um auszuruhen. Entsprechend früh (12 Uhr) haben wir dann auch unsere Rückfahrt gebucht, auf der wir leider drei Stunden im Zug stehen mussten, da alle Sitzplätze ausverkauft waren.
Soviel für heute. Hier ist noch ein Bild vom Gelben Berg – es war sehr nebelig, so dass ich nur wenig Bilder vom Berg machen konnte (die Ente erspare ich Euch am Montag morgen
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Momentan habe ich sehr viel Arbeit, es kann deshalb sein, dass ich diese Woche nichts mehr bloggen kann.
