Huang Shan

By Jan Christoph Ebersbach

Moinmoin, ich war übers Wochenend auf dem Gelben Berg und in Nanjing.

Wir sind mit einem Nachtzug zur Stadt Huang Shang (Gelber Berg) gefahren und sind dann am Morgen auf den Berg gestiegen. Es bedurfte keiner speziellen Ausrüstung, um auf den Berg zu kommen, da es überall Treppen gibt. Diese werden auch von zahlreichen Lastenträger frequentiert, die mittels eines Jochs alles hochtragen, was benötigt wird.

Der Aufstieg dauerte ca. drei Stunden und hat uns alle ganz schön geschlaucht. Auf dem Berg haben wir über einen Chinesen, der uns schon den Transport zum Berg organisiert hat, ein günstiges „Hotel“ gefunden. An der Außenwand hing eine gehängte und gerupfte Ente und wir durften uns zu elft zwei Zimmer teilen. Fließend Wasser, geschweige denn ordentliche Toiletten gab es nicht, dafür war es günstig ;-)

Am nächsten Morgen sind wir bei Minusgraden abgestiegen, was vielen von uns eine nähere Bekanntschaft mit den Treppenstufen eingebracht hat. Zum Glück waren die extrem gefährlichen Stellen mit einem kleinen Geländer versehen, so dass wir alle heil zurückgekommen sind. Wir haben für den Abstieg jedoch 6 Stunden gebraucht.

Übrigens, die Lastenträger interessierte die Glätte überhaupt nicht, selbst die Sänftenträger sind mit Ladung schneller gewesen als wir ;-)

Nach dem Abstieg sind wir wieder in einen Nachtzug gestiegen und nach Nanjing gefahren, um uns am Sonntag die Stadt anzusehen. Um 6 Uhr morgens entschlossen wir uns vom Bahnhof zur Innenstadt zu laufen. Zwei Stunden später waren wir dann wach und total K.O., so dass ich und ein paar andere nur noch das große M ansteuern konnten, um auszuruhen. Entsprechend früh (12 Uhr) haben wir dann auch unsere Rückfahrt gebucht, auf der wir leider drei Stunden im Zug stehen mussten, da alle Sitzplätze ausverkauft waren.

Soviel für heute. Hier ist noch ein Bild vom Gelben Berg – es war sehr nebelig, so dass ich nur wenig Bilder vom Berg machen konnte (die Ente erspare ich Euch am Montag morgen ;-) Berg

Momentan habe ich sehr viel Arbeit, es kann deshalb sein, dass ich diese Woche nichts mehr bloggen kann.

Eine Antwort zu „Huang Shan“

  1. hardyho sagt:

    oha, das klingt ja nach nem heftigen „Ausflug“

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